Nach Jahren des Rückgangs und der Unsicherheit kehrt 2025 langsam Vertrauen in den deutschen Immobilienmarkt zurück. Die Preise steigen wieder - nicht explosiv, aber stabil. Wer jetzt verkaufen will, hat eine seltene Chance: Die Nachfrage ist zurück, die Zinsen sind stabil, und das Angebot bleibt knapp. Doch nicht jede Immobilie profitiert gleich. Der Unterschied zwischen einem schnellen Verkauf und einem monatelangen Warten liegt in drei Dingen: Ort, Zustand und Zeitpunkt.
Im Jahr 2023 war jeder Kaufinteressent von hohen Bauzinsen erschlagen. 6,5 Prozent, 7 Prozent - das machte Wohnen unerschwinglich. Heute, im Januar 2026, liegt der Durchschnitt bei 3 bis 3,5 Prozent. Das ist kein historischer Tiefstand, aber es ist stabil. Und das ist entscheidend. Käufer können wieder planen. Sie wissen, wie viel sie monatlich zahlen müssen. Das macht sie sicherer, entschlossener. Die monatliche Belastung ist im Vergleich zu 2023 um 300 bis 400 Euro geringer. Das ist der Unterschied zwischen einem Nein und einem Ja.
Keine großen Zinssenkungen mehr zu erwarten. Die Zinsen werden nicht weiter fallen. Das bedeutet: Wer jetzt wartet, um noch günstigere Zinsen abzuwarten, verpasst die beste Phase. Die Zeit, in der Käufer zögern, weil sie auf sinkende Zinsen hoffen, ist vorbei. Jetzt kaufen sie, weil sie können.
Nicht überall in Deutschland geht es nach oben. Die Preise steigen vor allem dort, wo die Menschen leben wollen: in Ballungsräumen. München, Berlin, Hamburg, aber auch Städte wie Stuttgart, Frankfurt und Köln sehen moderate Zuwächse von 2 bis 4 Prozent. Eigentumswohnungen legten im ersten Quartal 2025 um 1,1 Prozent zu, Ein- und Zweifamilienhäuser sogar um 2,9 Prozent. Das ist die erste klare Wende seit Mitte 2022.
Doch in ländlichen Regionen ohne gute Anbindung, Schulen oder Arbeitsplätze ist die Lage anders. Hier bleibt die Nachfrage schwach. Einige Objekte verlieren sogar an Wert. Wer in einer solchen Gegend wohnt, sollte nicht auf eine Preiswende hoffen. Die Marktdynamik ist regional - und das muss jeder Verkäufer wissen.
Ein Haus mit Energieeffizienzklasse G? Das ist 2025 kein verkaufsfähiges Produkt mehr. Es ist ein Risiko. Immobilien mit schlechter Energiebilanz verloren in den letzten Monaten bis zu 15 Prozent ihres Wertes. Käufer zahlen nicht mehr für Häuser, die sie in den nächsten Jahren teuer sanieren müssen. Die Energiekosten sind kein Nebeneffekt - sie sind ein Hauptkriterium.
Ab 2026 werden die Vorschriften noch strenger. Wer sein Haus nicht bis dahin saniert hat, riskiert, dass es kaum noch verkauft werden kann. Experten warnen: Ein unsaniertes Objekt im Jahr 2026 könnte 20 bis 25 Prozent weniger wert sein als heute. Das ist kein theoretisches Risiko - das ist eine reale Drohung, die in den Baugesetzen steht.
Was hilft? Kleine Maßnahmen machen einen großen Unterschied. Ein neuer Heizkessel, bessere Fenster, Dämmung im Dachboden - das kostet nicht viel, aber es bringt bis zu 10 Prozent mehr Verkaufswert. Wer das nicht tut, verliert mehr, als er denkt.
Deutschland hat einen Wohnungsbedarf von 500.000 Einheiten. Die Bautätigkeit hinkt hinterher. Neue Wohnungen brauchen 24 bis 30 Monate, bis sie bezugsfertig sind. Das bedeutet: Die Nachfrage übertrifft das Angebot. Das ist die Grundlage für steigende Preise.
Und das gilt besonders für Bestandsimmobilien. Neubauten sind teuer. Wer ein Haus oder eine Wohnung im Bestand hat, die gut liegt und energetisch saniert ist, hat einen klaren Vorteil. Käufer suchen nach erschwinglicheren Optionen - und finden sie bei Ihnen.
Es gibt keinen perfekten Monat. Aber es gibt einen perfekten Moment: Jetzt. Wer im Frühjahr 2025 verkaufen will, hat die besten Chancen. Die Nachfrage ist da. Die Zinsen sind stabil. Die Energievorgaben ändern sich erst 2026. Wer jetzt verkauft, vermeidet die drohende Entwertung.
Und wer seine Immobilie nicht vorbereitet? Der verliert. Ein guter Makler macht eine detaillierte Marktanalyse. Er schaut, was in Ihrer Straße verkauft wurde. Er vergleicht Ihre Wohnung mit ähnlichen Objekten. Er sagt Ihnen, was Sie tun müssen - und was nicht. Viele Verkäufer denken: „Mein Haus ist doch in Ordnung.“ Aber oft ist es das nicht - zumindest nicht im Vergleich zu anderen.
Die Erfahrung zeigt: Immobilien in attraktiven Lagen mit guter Energiebilanz werden in 2 bis 3 Monaten verkauft. Objekte in schlechter Lage oder ohne Sanierung bleiben oft länger als 6 Monate auf dem Markt. Und je länger sie liegen, desto mehr sinkt der Preis.
Wenn Sie bis 2026 warten, könnte Ihre Immobilie plötzlich weniger wert sein. Die neuen Energievorschriften werden gelten. Käufer werden noch strenger prüfen. Und wenn die Zinsen - aus welchem Grund auch immer - wieder steigen, wird die Nachfrage abkühlen. Die Zeitfenster für optimale Verkaufsbedingungen sind begrenzt. Sie sind jetzt offen. Wer sie nutzt, verkauft mit Gewinn. Wer wartet, riskiert Verlust.
Es gibt keine Einheitslösung. Wer in einem ländlichen Ort mit schlechter Infrastruktur und einem alten Haus ohne Sanierung lebt, hat es schwerer. Aber auch hier gibt es Lösungen: Eine gezielte, kostengünstige Sanierung kann den Unterschied machen. Ein neuer Heizkörper, isolierte Fenster, eine moderne Haustechnik - das reicht oft, um die Immobilie wieder attraktiv zu machen.
Und wer in einer Stadt wohnt, wo die Nachfrage hoch ist? Dann ist 2025 Ihr Jahr. Der Markt ist bereit. Die Käufer sind da. Sie müssen nur bereit sein - und Ihre Immobilie richtig präsentieren.
Ja - für viele. Der Markt hat sich stabilisiert. Die Zinsen sind niedrig und vorhersehbar, die Nachfrage steigt wieder, besonders in Ballungsräumen. Wer eine energetisch sanierte Immobilie in einer guten Lage hat, kann jetzt einen guten Preis erzielen. Wer wartet, riskiert, dass verschärfte Energievorschriften ab 2026 den Wert senken.
Kleine, gezielte Maßnahmen bringen bis zu 10 Prozent mehr Verkaufswert. Ein neuer Heizkessel, isolierte Fenster oder Dämmung im Dachboden kosten oft weniger als 10.000 Euro, aber sie erhöhen den Preis signifikant. Ein Haus mit Energieklasse D kann bis zu 15 Prozent mehr wert sein als ein vergleichbares Objekt mit Klasse G.
Weil die Nachfrage ungleich verteilt ist. In Städten wie Berlin, München oder Hamburg gibt es mehr Menschen als Wohnungen. In ländlichen Regionen ohne Arbeitsplätze, Schulen oder gute Verkehrsanbindungen sinkt die Bevölkerung. Dort bleibt die Nachfrage schwach - und damit auch die Preise.
Ja - unbedingt. Der Verkaufswert ist nicht davon abhängig, ob Sie selbst darin wohnen. Käufer zahlen nur für das, was sie sehen: Energieeffizienz, Modernität, geringe Folgekosten. Eine Sanierung ist keine Ausgabe - sie ist eine Investition in den Verkaufspreis. Wer hier spart, verliert mehr, als er denkt.
In attraktiven Lagen mit guter Energiebilanz: 2 bis 3 Monate. In schlecht gelegenen oder unsanierten Objekten: oft mehr als 6 Monate. Die Dauer hängt nicht vom Preis ab, sondern von der Attraktivität. Eine gut präsentierte Immobilie wird schneller verkauft - auch wenn sie etwas teurer ist.